Neuer Wanderweg um den Längsee

Modernisierter Rundwanderweg vereint zeitgenössische Kunst mit Blick auf das Naturjuwel Längsee und unterstützt Stärkung der Nebensaisonen – Land Kärnten unterstützt das Projekt mit rund 60.000 Euro.
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Der Rundwanderweg führt direkt vom Stift St. Georgen am Längsee über Drasendorf, Töplach, dem Golfplatz bis zum Strandbad und bietet Spaziergängern gleichzeitig ein Wander,- Kunst- und Seenerlebnis.

Die Region Längsee-Hochosterwitz ist bei Urlaubsgästen, Wanderern, Radfahrern und Einheimischen aufgrund der herrlichen Landschaft und des romantischen Naturbadesees ein beliebter Ort, um Kraft zu tanken. Rund um den Längsee findet sich seit kurzem ein Themenwanderweg, der acht individuelle Skulpturen zeitgenössischer Kunst beinhaltet. „Investitionen in eine moderne Infrastruktur sorgen für regionale Aufträge, generieren Wertschöpfung und schaffen attraktive Tourismusangebote für Einheimische und Gäste. Der fünfeinhalb Kilometer lange Wanderweg rund um den Längsee inszeniert durch zeitgenössische Kunst die Verbundenheit zwischen Kunst, Natur und Mensch. Er ist ein neues Highlight in der Gemeinde, der Einheimische wie Gäste anziehen und dafür sorgen wird, dass selbst das Rasten zu einem Erlebnis wird“, sind sich die Landesräte, Daniel Fellner, Martin Gruber und Sebastian Schuschnig, einig.

Die Gesamtkosten des Kunstwanderweges am Längsee betragen rund 80.000 Euro und werden seitens des Landes Kärnten durch die See-Berg-Rad Offensive sowie aus LEADER-Mitteln der Regionalentwicklung mit insgesamt rund 60.000 Euro finanziert. Die Umsetzung des Projektes zeichnet sich durch hochwertige, regionstypische und naturnahe verwendete Materialien aus. Gemeindereferent Fellner ergänzt: „Angebote wie diese sind immer ein Gewinn für die Kommunen, weil sie für Wertschöpfung sorgen und die jeweilige Gemeinde attraktiver machen – ob als Lebensmittelpunkt oder als Ausflugsziel“.

„Mit dieser Investition setzen wir gezielt in die Qualität des Wanderweges und positionieren das Tourismusland Kärnten ein Stück mehr als Natur-Aktiv Destination“, so Schuschnig und sagt, dass zusätzlich einzelne Plätze, die durch individuell gestaltete Prosatexte, zum Innehalten und Nachdenken anregen. Darüber hinaus leistet dieses Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Nebensaisonen.

„Mein Ziel ist es, mit regionalen Projekten dazu beizutragen, die Lebensqualität vor Ort, vor allem in ländlichen Gemeinden, zu steigern. Dafür braucht es unter anderem eine gute Basisinfrastruktur, zu der auch Angebote wie gut ausgestattete Wanderwege zählen. Daher freut es mich, dass wir dieses Projekt mit 40.000 Euro aus Leader-Mitteln unterstützen konnten“, betont der Orts- und Regionalentwicklungsreferent Martin Gruber.

Initiiert wurde dieses Projekt vom Tourismusverband St. Georgen am Längsee. Für die Gestaltung der zwei bis vier Meter hohen Skulpturen ist der Künstler Andreas Klimbacher zuständig. Zusätzlich wurden entlang des Wanderweges neue Holzsitzbänke und Liegewippen errichtet, die mit einer passenden Bepflanzung zum idyllischen Verweilen einladen. Die acht Skulpturen sind individuell mit unterschiedlichen Prosatexten am Motivsokel gestaltet, die in unmittelbarer Beziehung zu den Begebenheiten der Region rund um den Längsee stehen. „Ganz getreu den Ansätzen der Landestourismusstrategie schafft der Kunstwanderweg für alle Naturbegeisterten eine südliche Atmosphäre der Gelassenheit und kombiniert die beiden touristisch zentralen Themen des Kärntner Tourismus – Wasser und Wandern“, betont Schuschnig.

Der Rundwanderweg führt direkt vom Stift St. Georgen am Längsee über Drasendorf, Töplach, dem Golfplatz bis zum Strandbad und bietet Spaziergängern gleichzeitig ein Wander,- Kunst- und Seenerlebnis.

 

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