Natürliche Energiespender für die kalte Jahreszeit

Nüsse und Co. Stecken voller gesunder Nährstoffe und verbessern ihre Lebensqualität. Die kleinen Naturwunder beugen so mancher Krankheit vor und regulieren ihre Gesundheit – vor allem jetzt im Herbst und im kommenden Winter.
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Nüsse & Co. als Energiespender für die kalte Jahreszeit

Ein regelmäßiger Nusskonsum kann vor vielen Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs, Diabetes oder Schlaganfall, schützen. Wie immer gilt dabei: Auf die Dosis kommt es an. Nüsse sind zwar ein idealer Begleiter für eine ausgewogene Ernährung, sie haben aber auch jede Menge Kalorien. Die positiven Eigenschaften der natürlichen Nährstofflieferanten überwiegen aber bei weitem. Grundsätzlich kann man sagen, dass Nussfrüchte ihrem Herz und den Blutgefäßen gut bekommen.

Wissenswertes über Nüsse
Nussfrüchte sind sogenannte Schalenfrüchte. Das heißt, ihr Kern ist von einer harten Schale umgeben. Die Schalenfrüchte, oder auch Schalenobst, genannten Nüsse sind zumeist reich an Fett, Ballaststoffen, Eiweiß und Kohlenhydraten. Im Gegensatz zu den meisten Obstsorten bzw. Früchten enthalten Nüsse jedoch recht wenig Wasser, womit die Nährstoffe umso mehr komprimiert werden. Klassische Nüsse sind zum Beispiel die Walnuss, Haselnuss oder Macadamianuss. Was viele Menschen nicht wissen: Selbst die schmackhafte und nährstoffreiche Kastanie gehört zu den Nüssen. Viele andere, zumeist als Nuss bezeichnete Früchte, zählen aber botanisch gesehen nicht zur Familie der Nüsse. Hierzu gehören unter anderem die Mandel, welche dem Steinobst zuzuordnen ist, oder die Erdnuss, die zu den Hülsenfrüchten gehört. Weitere Vertreter der „Nicht-Nüsse“ sind die Para-, Kokos-, Pekan- und Cashewnuss. Dies bedeutet aber nicht, dass diese Früchte nicht ebenso zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen können.

Wundermittel Nuss
Schon einige Nüsse pro Woche bieten einen zusätzlichen Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Wer Nüsse regelmäßig verzehrt senkt aber auch das Risiko für Diabetes. Studien belegen, dass Nüsse sogar einen nachweislichen Effekt auf verschiedene Krebsarten haben. So bestätigen Forscher die schützende Wirkung und eine nachweisliche Senkung des Risikos an Dickdarmkrebs, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und Gebärmutterkrebs zu erkranken. Bei all den positiven Eigenschaften von Nüssen sei aber bedacht, dass hierbei die Rede von natürlichen, ungesüßten und nicht gesalzenen Nüssen, ist. Wer laufend Kekse, Kuchen oder Schokolade mit Nussfüllung isst, lebt aufgrund des wahrscheinlich vorhandenen Zuckers eher nicht sehr gesund.

Nüsse sind perfekte Sattmacher
Sind Nüsse nun der ideale Snack für zwischendurch? Diese Frage kann man mit einem Ja beantworten, da bereits eine kleine Menge Nüsse so richtig satt macht. Nüsse sind wahrlich als Super-Food zu bezeichnen: Aufgrund des hohen Nährstoffanteils sättigen Nüsse recht schnell und decken zusätzlich den täglichen Nährstoffbedarf eines Menschen. Dies hängt zum Teil auch damit zusammen, dass Nüsse von Natur aus einen hohen Fettgehalt haben. Früher als ungesund verschrien, wissen wir heute, dass das Nussfett, trotz seines hohen Anteils in den Früchten, ein sehr gesundes und hochwertiges Fett ist. Die fetthaltigsten Nüsse sind hierbei die Macadamia-, Hasel- und Walnüsse. Walnüsse sind zudem ein wertvoller Lieferant an Omage-3-Säure und helfen somit den Körper zu stärken. Dazu muss man wissen, dass unsere Nahrung zumeist von Omega-6-Fettsäuren gekennzeichnet ist und Omega-3 eher selten natürlich vorhanden ist. Zu den vielen Fetten kommen außerdem jede Menge wertvoller Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. All diese Stoffe helfen unserem Körper gegen Erkrankungen, entgiften und neutralisieren freie Radikale, womit sich auch unser Wohlbefinden merklich verbessert. Walnüsse zum Beispiel senken wiederum nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern verbessern nachweislich auch die Blutwerte. Selbst wenn man viele Nüsse zu sich nimmt, wird man – bei entsprechender Menge – bemerken, dass man eher selten zunimmt. Im Gegenteil bewirken Nüsse sogar oftmals eine Gewichtsreduktion und senken damit wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck, welche zumeist mit Übergewicht zusammenhängen. Hierbei hilft auch das in Nüssen reichlich vorhandene Magnesium. So kann zusammenfassend gesagt werden, dass Nüsse einen enormen positiven Effekt auf den menschlichen Körper haben.

Gesundes Brainfood
Nüsse schützen aber nicht nur unsere Gesundheit, sie sind auch ein idealer Begleiter für den stressigen Alltag. Man denke an Studentenfutter, welches seinen Namen wohl nicht zufällig trägt, da die enthaltenen Nüsse und Früchte laut wissenschaftlichen Belegen einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns haben. Wer also ständiger geistiger Belastung ausgesetzt ist sollte sich am besten einen kleinen Vorrat an Nüssen und Früchten anlegen, um jederzeit darauf zurückzugreifen. Kombiniert man die nahrhaften Nüsse schlussendlich auch mit weiterem „Brainfood“, so bekommt man die volle Ladung an Aktivitätsplus für sein Gehirn. Zu diesen förderlichen Lebensmitteln gehören unter anderem Heidelbeeren, Brokkoli und, für viele sicher überraschend, Schokolade – wobei hier hauptsächlich die dunkle Schokolade mit mehr als 75-80 Prozent Kakaoanteil gemeint ist. Wer nebenher auch gerne mal zu Lachs oder anderen Fischen mit viel Omega-3 und Fettanteil greift und sich zusätzlich Eiweißreich ernährt, wird seinem Körper auf Dauer sehr viel Gutes tun. Wie immer kommt es auch bei all diesen „gesunden“ Lebensmitteln darauf an, wie man sie kombiniert und in welchen Mengen man sie zu sich nimmt. Eine wirklich „gesunde Ernährung“ wird von vielen Menschen bestritten, viel mehr kommt es auf eine ausgewogene Ernährung an.

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