Süß und schmalzig

So wie die bunten Kostüme gehört süßes Schmalzgebäck zur Faschingszeit einfach dazu. Große und kleine Narren freuen sich in Österreich über Krapfen, Galani versüßen den Carnevale in Venedig und Miške dürfen beim Pust in Slowenien nicht fehlen. 
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Galani veneziani

Faschingskrapfen

Zutatenliste:

Die Zubereitung:

1 kg Mehl

2 Würfel frische Germ

½ l Kärntnermilch Vollmilch, lauwarm

100 g Back- oder Staubzucker

125 g Kärntnermilch Teebutter

8 Dotter

2 EL Rum

2 Pkg. Vanillezucker

2 TL Salz

2 l Öl oder Kokosfett zum Herausbacken

Staubzucker zum Bestreuen

400 g Marillenmarmelade, fein passiert, zum Füllen

Zuerst ein „Dampfl“ zubereiten: Dafür Germ zerbröseln und mit 100 ml Milch sowie zwei Esslöffel Zucker und Mehl verrühren, rund 15 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Butter zerlassen und etwas überkühlen lassen. Dotter mit der restlichen Milch, Zucker, Salz, Vanillezucker und Rum verquirlen. Mehl in eine große Schüssel geben, Dampfl und Eiermilch dazugeben, kurz durchkneten. Dann die Butter dazugeben und den Teig fest mit der Hand durchschlagen, wer eine Küchenmaschine hat, macht das mit dem Knethaken. Wenn sich Blasen bilden, den Teig mit Mehl bestäuben und eine gute halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Kurz durchschlagen und eine weitere halbe Stunde gehen lassen, bis sich der Teig fast verdoppelt hat. Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer großen Rolle formen. Davon mit einer Teigkarte rund 50 Gramm schwere Stücke abschneiden und diese mit der Hand zu kleinen Kugel formen. Teigkugeln auf ein bemehltes sauberes Geschirrtuch legen mit einem weiteren zudecken. Öl oder Fett in einer großen Pfanne auf 160 Grad erhitzen, Teiglinge einlegen und zugedeckt drei Minuten backen. Wenden und ohne Deckel weitere zwei Minuten fertigbacken. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und nach dem Abkühlen mit Hilfe einer Spritzdüse mit Marillenmarmelade füllen. Mit Staubzucker bestreuen und am besten gleich genießen.

Galani veneziani

Zutatenliste:

Die Zubereitung:

500 g Mehl 00

50 g Zucker

30 g Teebutter von Kärntnermilch, gewürfelt und kalt

3 Eier

1 Bio-Zitrone, Zesten

2 cl Grappa

Prise Salz

1,5 l Öl zum Frittieren

Staubzucker zum Bestreuen

Hier ist nicht ein Germteig, sondern Mürbteig die Basis. Dafür das Mehl auf eine Arbeitsfläche häufen und rasch mit der kalten Butter und den restlichen Zutaten mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Mindestens eine Stunde lang kühl rasten lassen. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig so dünn wie möglich mit dem Nudelholz ausrollen. Dann mit einem Teigrad oder einem Messer in kleine Rechtecke schneiden, diese einzeln noch einmal dünn ausrollen und jedes Stück zweimal der Länge nach einschneiden (so gehen die Galani besser auf). In reichlich Öl (170 Grad) herausbacken, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach dem Auskühlen mit Staubzucker bestreuen.

Miške

Ein Rezept aus dem neuen Kochbuch „Kochen. Essen. Slowenien“ von Špela Vodovc.

Zutatenliste:

Die Zubereitung:

3 Eier

90 g Zucker

10 g Vanillezucker

300 g Magertopfen von Kärntnermilch

1 EL Rum

6 g Backpulver

300 g Mehl glatt

1 Prise Salz

Schale einer halben Zitrone

Schale einer halben Orange

1 l Öl zum Frittieren

Staubzucker

Eier in eine große Schüssel geben, Zucker und Vanillezucker dazugeben und     mit dem Schneebesen oder Mixer schaumig rühren. Topfen mit der Gabel zerdrücken, glattrühren und mit dem Rum untermischen. Mehl und Backpulver hinzufügen und alles zu einem weichen Teig verrühren, der nicht zu dick und nicht zu flüssig sein soll. Zum Schluss Salz, Zitronen- und Orangenschale unterrühren und den Teig 20 Minuten ruhen lassen. Öl in einem breiten, mittelgroßen Topf erhitzen (ca. 170 Grad). Teelöffel in das heiße Öl tauchen, damit Stücke aus dem Teig stechen und in das Öl eintauchen. Die „Mäuse“ rund acht Minuten von allen Seiten goldgelb backen. Mit dem Schaumlöffel aus dem Fett heben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch war mit Staubzucker bestreut servieren.

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