Kulinarische Liebesgeschichte zwischen Ost und West

Aus einer Notlage im Lockdown wurde eine neue Idee geboren, die das Beste aus beiden Welten vereint: Josef und Yuki. Österreichisch-asiatische-Fusionsküche in höchster Bio-Qualität, fertig im Glas erhältlich.
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„Bei der Entwicklung von Josef und Yuki war von Anfang an klar, dass wir hauptsächlich und nur mit frischen Zutaten in bester Qualität von österreichischen Bioproduzenten unseres Vertrauens kochen wollen“, erzählen Fritz und Christina Rigele vom „Fritz & Friedrich“ in Obertauern und ihr Haubenkoch Patrick Pass, ein gebürtiger Kärntner. Die drei vereint nicht nur die Liebe zu besten regionalen Produkten, sondern auch zur authentischen asiatischen Küche. Diese wollten sie für den unkomplizierten Zuhause-Genuss – wie er über viele Monate nur möglich war – als Take-away oder zum Verschicken ins Glas packen.

Von der Idee zum Erfolg
Gemeinsam mit anderen kreativen Köpfen wurde also getüftelt und probiert, gekocht und experimentiert – dabei entstanden viele köstliche Kreationen wie „Kürbis, aber Kokos“, „Curry, aber Linse“, „Gemüse, aber Fisch“ „Miso, aber Eintopf“ … Auch in Sachen Marketing fehlten die Ideen nicht und aus Josef, dem gängigsten Männername in Österreich, und Yuki, dem weiblichen Pendant in Japan, entstand ein perfektes Paar, eine spannende Marke. Man schaffte sich einen großen Food-Truck an, zog damit durch die Lande, gewann immer mehr Anhänger und neue Inspirationen. 

Die Gastronomen Fritz und Christina Rigele mit den kreativen Köchen Marlene Ebenführer und Patrick Pass.

Die Gastronomen Fritz und Christina Rigele mit den kreativen Köchen Marlene Ebenführer und Patrick Pass.

Fernes ganz nah
Mittlerweile hat das geschäftstüchtige Trio einen eigenen Online-Shop (www.josefundyuki.at), wo man die köstlichen Eintöpfe, Suppen oder Currys – es gibt auch eine vegane Linie – sowie selbstgemachte Sojasoße und Salatdressing bestellen kann. Mit einigen Produkten sind sie auch in ausgewählten Lebensmittelgeschäften vertreten. Produziert werden die köstlichen Gerichte auf 3-Hauben-Niveau in St. Salvator im Kärntner Metznitztal, von wo aus sie ihre Reise auf die Teller echter Genießer antreten. 

Curry, aber Lamm

Zutatenliste:

Die Zubereitung:

  • 1 Bio-Lammkeule ca. 1,3 kg (ohne Knochen)

  • 500 ml Lammfond

  • 1/8 l guter Weißwein (z.B. Gemischter Satz)

  • 1 EL Tomatenmark

  • 4 EL Sonnenblumenöl

  • 400 ml Kokosmilch

  • 4 Bio-Schalotten

  • 3 Knoblauchzehen

  • 50 g frische Ingwerknolle

  • 3 Stg. Zitronengras

  • 300 g rote Paprika

  • 1 Dose Steirische Käferbohnen

  • 1 EL rotes Curry-Pulver

  • 1 TL Koriandersamen

  • 1 TL Szechuan-Pfeffer

  • 1 TL Kreuzkümmel

  • 2 Stk. Sternanis

  • 1 Limette

  • 1 Bd. frischer Koriander

  • Salz, Pfeffer

Gewürze im Mörser zerstoßen und in einem Bräter trocken anrösten. Knoblauch, Schalotten, Ingwer und Zitronengras klein schneiden und mit Öl im Bräter mit den Gewürzen anschwitzen. Tomatenmark dazugeben, mit Wein ablöschen und Fond aufgießen. Das in vier Zentimeter große Stücke geschnittene Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und mit den gewürfelten Paprikaschoten zugeben. Zugedeckt im Ofen bei 160°C ca. zwei Stunden schmoren. Fleisch und Gemüse aus dem Bräter heben und den Schmorsaft fein mixen. Käferbohnen absieben, mit kaltem Wasser abspülen und zur Sauce geben. Nun auch Fleisch, Gemüse und Kokosmilch dazugeben, alles mit Salz und Pfeffer würzen. Mit frischem Koriander, Limette und saisonalem Gemüse aus der Region – von Aubergine bis Zucchini – servieren.

 

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