Die schönsten Ausflüge im Alpe-Adria-Raum

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Piran und Portorož
Wo lässt sich der Frühling wohl besser genießen als am Meer? Die beiden zauberhaften Städte an der slowenischen Adriaküste sind gerade in dieser Jahreszeit besonders attraktiv, es ist schon angenehm warm und die Bedingungen ideal für einen aktiven Urlaub. Wer die Gegend um Piran und Portorož zu Fuß erkunden möchte, der findet sechs Rundwege, die zwischen neun und zwölf Kilometer lang sind. Dabei entdeckt man die malerische Landschaft zwischen Stadt, Meer, Olivenhainen, Weinbergen und Salinen auf gut beschilderten Wegen.
Ein Erlebnis ist der 18 Kilometer lange Küstenwanderweg von Piran durch das Naturschutzgebiet Strunjan nach Izola und Koper. Auf portoroz.si/de kann man alle Tourenkarten – es gibt auch drei familienfreundliche Randrundtouren – herunterladen. Und im Anschluss geht’s zum Entspannen in die Therme Portorož.
Blühende Romanze bei Triest
Wenn im Park von Miramare die Blumen und Bäume blühen, dann zeigt sich das weiße Schloss, auf einem Felsen am Stadtrand von Triest gelegen, von seiner besonders romantischen Seite. Auf 22 Hektar findet man einen kunstvoll angelegten italienischen Garten mit exotischen Pflanzen und Gewächshäusern sowie einen Wald mit Wegen, Pavillons und Teichen. Mitten im Park liegt das verträumte „Castelletto“, das Gartenhaus stellt das Schloss in Miniatur dar. Der Park ist ganzjährig kostenlos zu besuchen, Tickets für die Besichtigung des Schlosses mit Museum und Ausstellungen sind unter miramare.cultura.gov.it/de/ erhältlich. Tipp: Gleich in der Nähe verläuft der Rilke Wanderweg „Sentiero Rilke“ (2,2 km). Auf dem Panoramaweg von Sistiana (Parkplatz) nach Duino begleitet Sie im Frühjahr der Duft von blühendem Ginster.
Einzigartige Passion in Škofja Loka
Unweit von Ljubljana-Laibach liegt Škofja Loka, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Sloweniens. Berühmt ist sie für ihre Passionsspiele, einem literarischen Meisterwerk aus dem 18. Jahrhundert, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Die Passionsspiele finden nur alle sechs Jahre statt heuer ist es wieder so weit: Bis 12. April hat man die Gelegenheit, dieses einzigartige Spektakel zu erleben. Die alten Gassen, Plätze und Gemäuer bilden die Kulisse dafür und hunderte freiwillige Akteure in historischen Kostümen ziehen durch die Stadt und stellen biblische Szenen dar. Nähere Information und Tickets sind auf pasijon.si/en/ zu finden. Wer Blumen liebt, kann den Ausflug mit einem Besuch im botanischen Garten „Arboretum“ in Radomlje verbinden. Im April blühen hier über zwei Millionen Tulpen.
Palmanova, die Stadt der Sterne
Von oben betrachtet hat Palmanova die Form eines Sternes mit neun Spitzen und einem großen Platz in der Mitte, auf dem drei Straßen zusammenkommen, jede von einem Stadttor bewacht. Man müsste schon mit einem Hubschrauber darüber fliegen, um die Festungsstadt, die im 16. Jahrhundert von der Republik Venedig erbaut wurde, in ihrer ganzen Einzigartigkeit betrachten zu können. Einfacher – und günstiger – geht das im neuen Multimedia-Saal von „Visit Palmanova“ (Borgo Udine 4) mit einem virtuellen Lift in die Höhe zu gleiten und dabei Interessantes über die spannende Geschichte der Stadt zu erfahren. Ein Erlebnis ist der Spaziergang auf dem grünen Befestigungsring, den „Bastioni“, bei dem man an Bollwerken, Stadttoren und Burggraben vorbeikommt. visitpalmanova.it/de. Wer das Meer sucht: Grado liegt nur eine halbe Stunde entfernt.
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