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Slow Trails: Entspannt dem Nebel entfliehen

Wenn sich in den Tälern und Becken wieder der herbstliche Nebel breitmacht, entführen die Kärntner Slow Trails ihre Wanderer nach oben in die wärmende Sonne. Und das langsam – ganz ohne Stress und Hektik.
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Der Slow Trail Mirnock ist Entspannung pur.

Entschleunigend, für jeden schaffbar und stets ein faszinierendes Gewässer im Blick: Das ist es, was die 20 Kärntner Slow Trails so besonders macht. Jede Region begeistert dabei mit ihrem ganz eigenen Charme. So zogen auch die Slow Trails auf den Mirnock und den Kitzelberg das Team von „Mein Sonntag“ in ihren Bann.

Zwischen Wald und See
Sanft schlängelt sich der Feldweg beginnend beim Alpengasthof Bergfried den Hang des Mirnocks hinauf.

Unterwegs lernt man auch Vieles über die Region.

Unterwegs lernt man auch Vieles über die Region.

Nach wenigen hundert Metern verlässt man die Wiese und taucht in einen Wald ein. Sogleich steigt der Duft von feuchtem Moos, kräftigen Fichten und Tannen steigt in die Nase. Nach einem tiefen Atemzug fühlt man sich geerdet und entspannt. Bewachsene Gesteinsbrocken und der sattgrüne Wald lassen dennoch die Sonne und das Blau des Millstätter Sees durchblitzen, während der breite Waldweg in Kurven weiter nach oben führt. Eine Pause kündigt sich an, als der Blick auf ein Holzplateau, installiert an einem sonnigen Hang, fällt. Es ist ein Kraftplatz mit zauberhaftem Seeblick, der zu einer kleinen Yoga-Einheit oder einfach zum Verweilen einlädt.

Nur wenige hundert Meter weiter oben hat man das Ziel des insgesamt 3,1 Kilometer langen Slow Trails erreicht: Zur linken Seite erblickt man eine große Holzhütte und zur Rechten eröffnet sich hinter einem Almwiesenplateau, das von kleinen Fichten gesäumt wird, ein unglaublicher Blick auf den tiefblauen Millstätter See in seiner ganzen Pracht.

Bewacht wird der Brunnen am Mirnock von aufmerksamen Augen!

Bewacht wird der Brunnen am Mirnock von aufmerksamen Augen!

Ein Brunnen aus Holz und ein rustikales Kneippbecken versprechen Abkühlung an heißen Wandertagen. Danach macht man es sich auf einer der hölzernen Liegen vor dem Seepanorama gemütlich und genießt sie – die Ruhe der Natur.

Der Ausblick auf den Millstätter See ist atemberaubend.

Der Ausblick auf den Millstätter See ist atemberaubend.

Dem Himmel so nah
Raus aus dem Nebel und gemütlich nach oben geht es aber auch in Südkärnten. Dort erklimmt man von Seelach ausgehend über 6,6 Kilometer den Kitzelberg. Das Wort „Berg“ schreckt vielleicht im ersten Moment ab, aber keine Sorge: Der Berg ist auch für wenig affine Wanderer leicht zu bewältigen, denn die breiten Forststraßen schlängeln sich idyllisch und nicht zu steil nach oben. Hat man den Anstieg geschafft, wird man auf der neu installierten Aussichtsplattform mit einem wunderbaren Blick über das Jauntal und die Südkärntner Seenlandschaft mit dem Klopeiner See und dem Turner See belohnt.

Stimmungsvoll: Der Kitzelberg offenbart einen Blick über die Südkärntner Seenlandschaft

Stimmungsvoll: Der Kitzelberg offenbart einen Blick über die Südkärntner Seenlandschaft

Der Rückweg zum Ausgangspunkt in Seelach gestaltet sich flexibel: Entweder man geht den gleichen Weg zurück oder man folgt einfach dem Weg Richtung Turnersee und kehrt dann über die Turnerseestraße zum Ausgangspunkt zurück. Wie bei allen Kärntner Slow Trails lohnt es sich auch hier, stets die Augen für die Wunder der Natur offen zu halten, denn unterwegs lässt sich auch der verwachsenen Kleinsee, einem wahren Kleinod für Naturliebhaber und Fischer, und die Pfarrkirche Stein im Jauntal erspähen.

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