Es war einmal eine Insel …

Einst war Izola, das entzückende Küstenstädtchen an der slowenischen Adria, wirklich eine Insel. Mit einer turbulenten Geschichte, die eng mit dem Meer und der Fischerei verbunden ist. 
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Im Golf von Triest, zwischen Koper und Piran, liegt das verträumte Izola (Insel) – die Stadt trägt schon ihre Geschichte im Namen

Bei einem Spaziergang entlang der breiten Kaimauer zum kleinen Fischerhafen, über die malerischen Plätze und Gassen der Altstadt mit ihren bunten Häusern sind die Spuren der Geschichte allgegenwärtig. Schon in der Bronzezeit wurde das Festland besiedelt, dann ließen sich die Römer auf der Insel nieder, später wurde Izola Teil der Republik Venedig, des Habsburgerreiches, fiel an Italien, Jugoslawien und gehört heute zu Slowenien. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die alte Stadtmauer eingerissen und mit dem Material das Meer zwischen Insel und Festland aufgeschüttet. Der zauberhafte Küstenort ist nicht so überlaufen wie Piran oder Portorož und vor allem bei Slowenen sehr beliebt. Rund die Hälfte der Touristen kommt aus dem eigenen Land, gefolgt von Österreichern.

Das vergessene Geheimnis
Wer die spannende Geschichte von Izola auf spielerische Weise erleben möchte, der besucht das Izolana, Haus des Meeres, und bucht vor Ort oder vorab im Online-Shop „Das vergessene Geheimnis von Izola“. Das Spiel ist eine Mischung zwischen Schnitzeljagd und Escape Room: Ausgestattet mit einem Tablet und einer App muss man sich auf den Weg durch die Altstadt machen und elf Aufgaben lösen. Man entdeckt dabei die schönsten Sehenswürdigkeiten, erfährt von Berühmtheiten, die hier lebten, von Fischern und Bootsbauern, der einst florierenden Fischfabrik und dem größten Passagierschiff der Welt, das vor der Küste gesunken ist. Geschichtsinteressierte sollten den Archäologischen Park mit den Resten einer römischen Villa der Stadt besuchen.

Baden, Radeln und mehr
Auch für Aktive haben Izola und sein Hinterland allerhand zu bieten. So gibt es insgesamt acht Strände mit und ohne Infrastruktur, einer davon ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Das Meer lockt aber nicht nur zum Schwimmen, hier kann man auch jede Art von Wassersport ausüben. Segeln zum Bespiel oder Wind- und Kitesurfen – am Kap Ronek pfeift fast immer der Wind, ein Eldorado für Surfer. Es gibt traumhafte Wanderwege, wie durch den Naturpark Strunjan und zu einsamen Aussichtspunkten. Mit dem Rad kann man bis nach Koper radeln oder entlang der Parenzana, dem beliebten Radweg, der über 130 Kilometer von Triest nach Porec führt, strampeln. 

Kulinarische Genüsse
Die Küche ist eng mit den Schätzen aus dem Meer, mit Wein und Olivenöl   verbunden. Die istrischen Spezialitäten kann man nicht nur in den netten Lokalen genießen, sondern auch bei zahlreichen kulinarischen Veranstaltungen verkosten. Besonders nett ist das Pomol Okusov Street-Food-Festival am Pier, das am 16. April, 14. Mai, 3. September, 1. Oktober und 5. November stattfindet. Vom 25. März bis 17. April werden die „Tage des wilden Spargels“ veranstaltet, am 29. April das „Orange Wine Festival“, gefolgt von den „Tagen der Miesmuscheln“ (14. Mai bis 5. Juni), der „Sardelle“ (2. bis 23. September), der „Calamari“ (30. September bis 23. Oktober) und des „Baccalà“ (29. Oktober bis 20. November). Eine Weinverkostung der besonderen Art kann man an Bord des Ausflugsbootes des Winzers Zaro erleben. Schiff ahoi!

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