Hier lohnt sich der Blick über den Tellerrand

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Am Plöschenberg in Kärnten kann man sich eigentlich bereits an der schönen Aussicht sattsehen: Auf 800 Metern Seehöhe gelegen, reicht der Blick von der Terrasse des Landgasthofs Plöschenberg vom Mittagskogel bis zur Petzen und übers Rosental.
Auf der Sonnenterrasse
Wirt Ralf Niemetz findet auf seiner Sonnenterrasse für jeden Gast einen Platz: „Hier draußen können Feste gefeiert werden, der Kinderspielplatz ist in Tischnähe und die Aussicht ist wunderschön.“ Und sollte es doch einmal zu kalt sein, kann man auch von der urigen Gaststube aus die Karawanken bewundern. Serviert werden traditionelle Spezialitäten mit Pfiff, wie Backhendl, Tafelspitz und Beef Tatar. Dazu passen ausgewählte österreichische Weine. Geöffnet hat der Landgasthof Plöschenberg von Donnerstag bis Sonntag, sowie feiertags mit ganztägig warmer Küche.
Schauen und wandern
Und wer die schöne Landschaft nicht nur betrachten, sondern auch erleben will, kann den Zwergohreulenweg auf dem Plöschenberg entlangwandern. Mit etwas Glück erspäht man auf diesem leichten Rundweg entlang schöner Wälder und Wiesen auch den kleinen, namensgebenden Vogel.
Königliche Aussicht
So besonders wie die Aussicht ist im Berggasthof König am Pöllauberg im Naturpark Pöllauer Tal in der Oststeiermark auch der Blick in die Speisekarte: Denn hier oben zaubert Küchenchef Manfred steirische und regionale Besonderheiten wie die Pöllauberger Mostsuppe mit Hirschbirnenmost, Erdäpfelwurst (wie Kartoffelpuffer in Bratwurstform), Forelle in der Kürbiskernkruste und steirische Strukli mit Schafskäse, Käferbohnenmus und Kren auf den Tisch.
Im Berggasthof
Wer den Blick vom Teller dann doch einmal hebt, hat freie Sicht bis zur Riegersburg, Richtung Slowenien und Ungarn und auf die Fischbacher Alpen. Der Gastgarten liegt außerdem nur 50 Meter neben der berühmten Wallfahrtskirche. „Es ist ein kleiner, beschaulicher Ort mit zehn Häusern, der Kirche und unserem Gasthof auf 750 Metern Seehöhe“, erklärt Chef Matthias König, der die Türen seines mittlerweile 400 Jahre alten Gasthofs für Gäste von Donnerstag bis Sonntag sowie feiertags geöffnet hält.
Genießen am Monte Lussari
Noch etwas höher und weiter im Süden liegt die Rosenwirthhütte – nämlich auf dem Gipfel des Monte Lussari in der italienischen Gemeinde Tarvis. Der Luschariberg ist ein 1790 Meter hoher Berg in den Julischen Alpen. Früher war der Gipfel nur zu Fuß erreichbar und neben dem Pfarrhof gab es nur einen Gasthof, in dem die Pilger übernachten konnten.
Heute gibt es viele Gasthäuser oben auf dem Berg und man erreicht den Gipfel am besten mit der Seilbahn Monte Lussari, die im Sommer 2026 täglich von 30. Mai bis 27. September in Betrieb ist. Oben angekommen, kann man zuerst die Kirche besuchen. Die Rosenwirthhütte kann man beim Weitergehen danach eigentlich gar nicht verfehlen. Wer den einzigen Platz zum Draußensitzen vor der Hütte nicht ergattert, kann drinnen Platz nehmen und den atemberaubenden Blick auf die Julischen Alpen genießen. Die Karte ist klein, aber fein, mit typischen italienischen Gerichten wie Ravioli und Gnocchi.
Wandertour für Mutige
Wer vor dem Essen etwas weiter wandern will als von der Bergstation zur Hütte, kann den Aufstieg auf den Cima del Cacciatore wagen. Die Bergtour ist nur für geübte Bergwanderer, denn sie erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist im letzten Teil mit Stahlseilen gesichert, mit deren Hilfe man bis zum Gipfel hochklettert.
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